Juniorprofessur für Entrepreneurship

Juniorprofessur für Entrepreneurship

Willkommen auf den Seiten der Juniorprofessur für Entrepreneurship an der  Universität Kiel!

pd_brueckeEntrepreneurship (Unternehmertum) bezeichnet mehr als nur die Gründung neuer Unternehmen.

Vielmehr ist darunter eine Denk- und Handlungsweise zu verstehen, die durch Innovationsorientierung, Proaktivität und Risikoneigung geprägt ist, und auch bei Führungskräften und Mitarbeitern in etablierten Unternehmen beobachtet werden kann.
 

Wie kann unternehmerisches Denken und Handeln gefördert werden?

In der Forschung beschäftige ich mich mit der Frage, ob man so eine Haltung lernen kann und wenn ja, welche Voraussetzungen vorliegen bzw. geschaffen werden müssen, um Unternehmertum zu fördern. In dem Zusammenhang untersuche ich auch, was Menschen dazu bringt, den Weg in die Selbständigkeit einzuschlagen. Ein Fokus liegt hier auf dem Themengebiet des Sustainable und Social Entrepreneurship, also Unternehmertum, welches primär gesellschaftliche Herausforderungen lösen möchte und Gewinnziele eine untergeordnete Rolle spielen.

In der empirisch-quantitativ geprägten Forschung arbeite ich je nach Fragestellung mit unterschiedlichen Methoden von klassischen Befragungen, Inhaltsanalysen oder auch quasiexperimentellen Designs. Aus den Erkenntnissen sollen Empfehlungen für aktuelle und zukünftige Unternehmer sowie auch Investoren und Förderern von jungen Unternehmen geschlossen werden.

Studierende entwickeln Lösungsvorschläge für reale Fragestellungen

Die theoretisch fundierte, praxisnahe Lehre richtet sich an Studierende aus wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen und gründungsinteressierte Personen aus allen Fakultäten. Ein didaktischer Schwerpunkt liegt auf der problemorientierten Anwendung der Lehrinhalte: Im Bachelorstudium haben Studierenden die Möglichkeit, in Teams an realen Fragestellungen von Gründern zu arbeiten und eigene Lösungsvorschläge zu entwickeln. Im Masterstudium werden die Studierenden aktiv in aktuelle Forschungsprojekte eingebunden.

Der Einsatz von Fallstudien, Gastvorträge sowie auch letztlich die eigene Anwendung der Lehrinhalte auf reale Problemstellungen sollen dabei unterstützen, dass Studierende neben dem Erwerb fachlicher und methodischer Kompetenzen ein kritisches und lösungsorientiertes Denken entwickeln.